NÖ Biber-Verordnung - ÖVP: Grundlage für rasche Reaktion bei Gefahr

St. Pölten (APA) - Nach der WWF-Ankündigung einer EU-Beschwerde gegen die NÖ Biber-Verordnung hat die Volkspartei die Regelung verteidigt. M...

St. Pölten (APA) - Nach der WWF-Ankündigung einer EU-Beschwerde gegen die NÖ Biber-Verordnung hat die Volkspartei die Regelung verteidigt. Mit dem Bibermanagement habe LHStv. Stephan Pernkopf (ÖVP) „die Voraussetzung geschaffen, dass bei Gefahren rasch entschieden werden kann, zum Beispiel wenn Hochwasserdämme unterminiert oder Flüsse aufgestaut werden“, sagte VPNÖ-Naturschutzsprecher LAbg. Josef Edlinger.

Dabei müsse immer das gelindeste Mittel eingesetzt werden, „also zuerst Prävention, dann Entfernen von Dämmen und erst als letztes Mittel Eingriffe in die Population“, teilte der Mandatar am Donnerstag in einer Aussendung mit. Das Maßnahmenpaket habe zum Ziel, „auf Gefahren für den Hochwasserschutz und im Siedlungsgebiet, wie zum Beispiel unterminierte Radwege und umstürzende Bäume, rasch reagieren zu können“.

Der Biber entwickle sich in Niederösterreich sehr gut, „weil er zunehmend bessere Umweltbedingungen und saubere Flüsse vorfindet“. Aktuell rechnen Experten der Aussendung zufolge mit rund 4.000 Bibern im Bundesland, der Bestand habe sich in den vergangenen Jahren stark erhöht.