Gehweg zum See ein Muss
Von Walter Zwicknagl...
Von Walter Zwicknagl
Kramsach –Der Bau eines Gehweges neben der Straße zwischen dem Krummsee und dem Reintaler See forderte von der Gemeindeführung einige Energie, um doch noch ans Ziel zu kommen. Denn die Errichtung des 600 Meter langen Gehweges spießte sich an zwei Grundparzellen, die im Besitz eines Deutschen waren. „Auf unzählige Telefonate und Mails hat dieser einfach nicht reagiert, während andere Grundbesitzer durchaus kooperativ waren. Jetzt aber ist die landwirtschaftliche Nutzfläche im Gemeindebesitz“, freut sich Bürgermeister Bernhard Zisterer. Erst jüngst hatte sich der Gemeinderat mit dieser Causa und der Abwicklung des nötigen Grundkaufes beschäftigt.
Dass der Bau eines Gehweges allein aus Sicherheitsgründen ein Muss war, unterstrich gestern Landesrat Johannes Tratter bei einer Kramsach-Visite. Deswegen habe er für dieses Projekt auch 145.000 Euro aus dem Gemeindeausgleichsfonds freigegeben. „Die Errichtung des Gehweges zwischen der Einfahrt Camping Stadlerhof bis zum Parkplatz Reintaler See West erfolgte in zwei Etappen. Begonnen wurde damit im Oktober des Vorjahres. Alles in allem wird die Schlussrechnungssumme bei 264.000 Euro brutto liegen. Schon seit dem Jahr 2015 war man an diesem Projekt dran“, betont BM Zisterer. „Notwendig wurde auch die Errichtung einer Steinmauer, bei der 450 Kubikmeter an Steinen verbaut werden mussten“, berichtet Erwin Obermaier vom Baubezirksamt Kufstein, der sich mit Heinz Hausberger für die Errichtung des Gehweges engagierte.
„Am See wird es in Zukunft etliche Verbesserungen geben“, erklären der Kramsacher Gemeindechef und Direktor Markus Kofler vom TVB Alpbachtal Seenland, die einiges realisieren wollen.