Spitalneubau in Oberwart - Darabos wehrt sich gegen ÖVP-Kritik
Eisenstadt (APA) - Burgenlands Gesundheitslandesrat Norbert Darabos (SPÖ) hat am Donnerstag Kritik der ÖVP an der Vorgangsweise beim geplant...
Eisenstadt (APA) - Burgenlands Gesundheitslandesrat Norbert Darabos (SPÖ) hat am Donnerstag Kritik der ÖVP an der Vorgangsweise beim geplanten Neubau des Krankenhauses Oberwart zurückgewiesen. Er sehe in dem Vorhaben den „transparentesten Neubauprozess österreichweit“, stellte Darabos in einer Aussendung fest.
Er habe seit seinem Amtsantritt alles Mögliche dafür getan, das Projekt auf „solide Beine“ zu stellen. Die entsprechenden Beschlüsse zum Neubau des Projekts seien bereits 2014 - und somit lange vor seinem Amtsantritt - gefallen. „Dieses Lamentieren und permanente Vergessen der eigenen Entscheidungen muss eine Ende finden“, so Darabos in Richtung ÖVP.
Ein „wesentlicher Schritt“ bei dem Vorhaben sei die Einrichtung eines Lenkungsausschusses im Februar diesen Jahres gewesen, welcher der Landesregierung in allen Belangen zum Bau beratend zur Seite stehe, erläuterte der Gesundheitslandesrat. Der Lenkungsausschuss sei mit „namhaften Experten“ besetzt.
Derzeit liefen laut Darabos die Vorbereitungen für die Ausschreibung der begleitenden Kontrolle zum Neubau des Krankenhauses Oberwart. Als Zeitraum für die Fertigstellung des Spitalprojekts nennt der Landesrat den „Anfang der 2020er Jahre“.
Bezüglich der Kosten verweist Darabos auf die „Preisbasis 2014“ von 158 Millionen Euro - exklusive Baupreisindex, Zinsen und einer Bauherrenreserve über die Projektlaufzeit. Beschlossen worden sei dies noch 2014 durch die damalige SPÖ-ÖVP-Landesregierung. Das neue Spital solle rund 1.000 Arbeitsplätze langfristig absichern.