Young Boys waren für Wacker eine Nummer zu groß
Gegen den von Adi Hütter trainierten Schweizer Vizemeister Young Boys Bern bezog der FC Wacker am Freitag in Fügen eine klare 0:3-Niederlage.
Von Wolfgang Müller
Fügen — Die Young Boys aus Bern waren am Freitag beim Testspiel in Fügen nicht nur ein echter Gradmesser für den FC Wacker, der Schweizer Vizemeister war einfach eine Nummer zu groß und siegte verdient 3:0. Bei den Tirolern feierte Neuzugang Matthias Maak sein Debüt und konnte sich über Arbeitslosigkeit nicht beklagen, denn das Team von Adi Hütter machte gehörig Druck und führte zur Halbzeit durch Tore von Christian Fassnacht und Jordan Lotomba 2:0.
Der FC Wacker kam nur selten vor das Schweizer Gehäuse, ein Kopftor von Patrik Eler wurde zu Recht wegen Abseits aberkannt. Vor dem Wechsel sorgte zudem ein Scharmützel — angefacht von Linzer Fans — auf der Tribüne für Aufregung. Auf dem Rasen gaben die Schweizer, die zurzeit ein Trainingslager im Zillertal absolvieren, mit dem Rad zum Sportplatz kamen und sich auf die Champions-League-Qualifikation vorbereiten, den Ton an.
Wacker-Coach Karl Daxbacher mischte nach einer Stunde, wie angekündigt, seine Mannschaft durch. Verteidiger Lukas Hupfauf musste schon in der ersten Halbzeit verletzt vom Feld, Stefan Rakowitz absolvierte so wie Maak sein Debüt im FCW-Dress. „Ein extrem starker Gegner. Das war die erwartete Lehrstunde für uns", meinte Daxbacher nach dem Schlusspfiff. Bereits am Samstag steht die nächste Testeinheit auf dem Terminkalender. Ab 17 Uhr spielt der FC Wacker (ohne Maak, Freitag und Hamzic) auf dem Rinner Sportplatz gegen die SPG Rinn/Tulfes.