Niederländische Firma übernimmt Tiroler E-Zigarettenhersteller
Hall in Tirol (APA) - Die niederländische Firma „Fontem Ventures“, Besitzer der E-Zigarettenmarke „blu“, hat 50,1 Prozent des E-Zigarettenhe...
Hall in Tirol (APA) - Die niederländische Firma „Fontem Ventures“, Besitzer der E-Zigarettenmarke „blu“, hat 50,1 Prozent des E-Zigarettenherstellers „Von Erl.“ mit Sitz in Hall in Tirol übernommen. „Wir wollen es partnerschaftlich angehen“, sagte „Von Erl.“-Geschäftsführer Günter Höfert am Freitag im Gespräch mit der APA. Über den Kaufpreis und die Vertragsdetails wurde Stillschweigen vereinbart.
Das Management des Tiroler E-Zigarettenherstellers und auch dessen Standort in Hall in Tirol sollen unverändert bleiben. „Fontem Ventures“ soll als strategischer Partner die internationale Expansion von „Von Erl.“ begleiten, hieß es. Aufgrund der neuen Herausforderungen sei jedoch geplant, den derzeitigen Mitarbeiterstand von rund 30 noch auszubauen, meinte Höfert.
Die internationale Reichweite von „Fontem Ventures“ soll die Produkte des Tiroler E-Zigarettenherstellers in „wesentlich mehr“ Verkaufsstellen bringen. Die „Von Erl.“-Produkte sollen so zukünftig in rund 80.000 Shops weltweit erhältlich sein. Auch die Geschmackspalette der austauschbaren E-Liquidpods der E-Zigaretten werde noch ausgebaut. In den kommenden Monaten sei der Roll-Out in tausenden Geschäften in den USA und Europa geplant.
„Mit der Professionalität der Fontem-Organisation und den offenkundigen Synergien werden wir mit ‚Von Erl.‘ und der neu gewonnenen Partnerschaft die ohnehin sehr ehrgeizigen Wachstumsziele deutlich übertreffen können“, meinte der bisherige Hauptgesellschafter Christoph Swarovski. Die niederländische Firma sei aktiv an den Tiroler Hersteller herangetreten, hieß es. „‘Von Erl.‘ liefert für uns beste Voraussetzungen, neue Kundengruppen auch im Vape-Kanal anzusprechen“, erklärte „Fontem Ventures“-Geschäftsführer Titus Wouda Kuipers.
„Von Erl.“ wurde als Spin-off des Präzisionsmechanikunternehmens Sistro gegründet und beschäftigt derzeit knapp 30 Mitarbeiter. Die Produkte sind nach Angaben des Unternehmens in 3.000 Verkaufsstellen in zwölf Ländern verfügbar.