Politik in Kürze

Gurgiser nicht für Pilz, VP berät Wahl

Der ehemalige Landtagsabgeordnete und Obmann des Transitforums Fritz Gurgiser schließt ein Antreten für eine mögliche Partei von Peter Pilz ...

Der ehemalige Landtagsabgeordnete und Obmann des Transitforums Fritz Gurgiser schließt ein Antreten für eine mögliche Partei von Peter Pilz (Grüne) für die Nationalratswahl am 15. Oktober aus. „Das ist für mich überhaupt kein Thema, ich setze auf meine Art von Bürgerpolitik“, sagt er gegenüber der TT. Auch einer neuerlichen Kandidatur für den Landtag – 2013 scheiterte Gurgiser mit seiner Liste nur knapp – hat er bereits vor Monaten eine Absage erteilt.

Namhafte Tiroler Touristiker haben sich bei dem von der Tirol Werbung veranstalteten Tourismusforum im Congress für eine Bewerbung für Olympische Winterspiele 2026 ausgesprochen. Für Ralf Roth vom Institut für Natursport und Ökologie der Deutschen Sporthochschule Köln sowie Mitautor der Machbarkeitsstudie ist Olympia die größte touristische Veranstaltung der Welt. „Innsbruck und Tirol hätten die Qualität und das Verantwortungsbewusstsein, mit einem konsequent nachhaltigen Konzept eine Vorreiterrolle für moderne Olympische und Paralympische Winterspiele zu übernehmen.“ Der Geschäftsführer von Ötztal Tourismus Oliver Schwarz sieht in Olympia eine Möglichkeit, „um unser Land in der Welt mit positiven Emotionen wieder frisch zu positionieren“. Seine Kollegin in Innsbruck, Karin Seiler-Lall, bezeichnet neuerliche Olympische Winterspiele als ein Alleinstellungsmerkmal, mit dem man auch einen Akzent für die junge Generation im Land setzen könnte.

Heute wird der Landesparteivorstand der Tiroler Volkspartei das Vorzugsstimmensystem für die Nationalratswahl festlegen. „Wir geben unserem neuen Bundesparteiobmann das, was er benötigt – die gleiche Entscheidungskompetenz, die wir auch auf Landesebene haben. Damit machen wir die Volkspartei fit für die Zukunft und legen den Grundstein für einen Bundeskanzler Sebastian Kurz für Österreich“, sagte Parteichef LH Günther Platter nach der Wahl von Außenminister Sebastian Kurz zum neuen ÖVP-Bundesparteiobmann.

Die grüne LA Gabi Fischer erwartet sich nach der Abschaffung des Pflegeregresses, dass die Landeshauptmänner gegenüber ihren Bundesparteiobleuten die Interessen der Länder wahren. Sie befürchtet massive Kosten und geht von einem Finanzbedarf von 200 Mio. Euro für die Gegenfinanzierung aus. Fischer rechnet deshalb mit einem „Berg offener Fragen“, die Qualität der Pflege dürfe jedoch nicht schlechter werden. (pn)