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G-20 - Amnesty: „Katastrophale Menschenrechtslage“ in der Türkei

Hamburg (APA/dpa) - Nach der Festnahme ihrer Führungskräfte in der Türkei hat die Organisation Amnesty International beim G-20-Gipfel in Ham...

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Hamburg (APA/dpa) - Nach der Festnahme ihrer Führungskräfte in der Türkei hat die Organisation Amnesty International beim G-20-Gipfel in Hamburg die „katastrophale Menschenrechtslage“ in dem Land kritisiert. Amnesty-Generalsekretär Salil Shetty forderte die Staats- und Regierungschefs beim G-20-Gipfel auf, Druck auf den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan auszuüben.

Shetty verlangte nach einer Mitteilung vom Samstag außerdem die sofortige Freilassung der Direktorin und des Vorsitzenden von Amnesty in der Türkei, Idil Eser und Taner Kilic. Beide waren unter Terrorvorwürfen festgenommen worden.

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Shetty sagte: „Es ist das erste Mal in unserer Geschichte, dass Amnesty International sowohl einen Direktor und einen Vorsitzenden eines einzigen Landes hinter Gittern hat. Gemeinsam mit allen anderen Menschenrechtsverteidigern müssen sie sofort und bedingungslos freigelassen werden.“ Wenn die Staats- und Regierungschefs der G-20 jetzt nicht für die bedrängte Zivilgesellschaft in der Türkei einträten, „dann könnte davon nichts mehr übrig sein, wenn es zum nächsten Gipfel kommt“. Erdogan nimmt am G-20-Gipfel teil, der bis Samstagnachmittag andauern sollte.

~ WEB http://www.amnesty.org/ ~ APA103 2017-07-08/11:52

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