Segelflieger legte in Höfen unsanfte Notlandung hin: Pilot verletzt

Die Cockpithaube hatte sich kurz nach dem Start geöffnet. Mit der linken Hand an der Haube und der rechten am Steuer gelang dem 36-jährigen Piloten eine – wenn auch unsanfte – Notlandung.

Symbolbild.
© Vanessa Weingartner / TT

Höfen – Ein 36-jähriger Mann ist am Samstagnachmittag in Höfen bei einer unsanften Notlandung mit seinem Segelflugzeug verletzt worden. Der Deutsche war gegen 15.30 Uhr per sogenanntem „Windenstart“ am Flugghafen in Höfen gestartet. Unmittelbar nach dem Ausklingen des Windenseils löste sich nach Angaben des Piloten die Verriegelung der Cockpithaube. Der Mann hielt die Haube mit der linken Hand fest, damit diese sich nicht vollständig öffnen konnte. Per Funk meldete der Deutsche den Notfall an den Flughafen und leitete eine Notlandung ein.

Da der 36-Jährige nur eine Hand zur Steuerung des Fluggerätes frei hatte, verlor das Segelflugzeug an Höhe und schmierte leicht nach links ab – so weit, dass die linke Tragfläche den Boden berührte. Daraufhin geriet das Segelflugzeug zunehmend außer Kontrolle und wurde gegen die Böschung eines Radweges katapultiert, wo es schwer beschädigt zum Stillstand kam. Der Pilot wurde unbestimmten Grades verletzt und zur genauen Abklärung und Beobachtung in das Bezirkskrankenhaus Reutte eingeliefert. (TT.com)


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