USA: Siebenmal lebenslängliche Haft nach Amoklauf mit sieben Toten

Bei dem Amoklauf im April 2012 an der privaten Oikos Universität waren sechs Frauen und ein Mann im Alter von 21 bis 53 Jahren erschossen worden.

Archivaufnahme vom Einsatz nach dem Amoklauf an der Oikos Universität.
© REUTERS

Oakland (Kalifornien) – Fünf Jahre nach einem Amoklauf mit sieben Toten an einem kalifornischen College wird der Täter das Gefängnis wohl nie wieder verlassen. Der zuständige Richter im Bezirk Alameda County verhängte am Freitag siebenmal lebenslängliche Haft. Der 48-jährige Mann hat damit keine Chance, jemals auf Bewährung freigelassen zu werden, wie die Zeitung San Francisco Chronicle berichtete.

Bei dem Amoklauf im April 2012 an der privaten Oikos Universität waren sechs Frauen und ein Mann im Alter von 21 bis 53 Jahren erschossen worden. Der Schütze, ein ehemaliger Schüler des College, erklärte später, er sei auf eine Angestellte und Mitschüler wütend gewesen.

Der an paranoider Schizophrenie erkrankte Mann wurde nach der Festnahme zunächst in einer geschlossenen Einrichtung behandelt. Im Mai dieses Jahres kam er vor Gericht und bekannte sich schuldig. Im Gegenzug für das Schuldgeständnis blieb ihm die Todesstrafe erspart. Sein Anwalt verlas einen Brief vor Gericht, in dem der Täter angab, dass ihm die Bluttat sehr Leid tue. (APA)

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