202 Verkehrstote in Österreich seit Jahresbeginn
Die Zahl der Verkehrstoten ist im Vergleich zu den letzten beiden Jahren deutlich geringer. Am vergangenen Wochenende allein kamen jedoch sieben Menschen auf Österreichs Straßen ums Leben.
Wien – Seit Jahresbeginn sind in Österreich mehr als 200 Menschen im Straßenverkehr getötet worden, 13 davon in Tirol. Die Zahl stieg mit elf Toten in der Vorwoche auf insgesamt 202 Opfer, geht aus am Montag veröffentlichten Zahlen des Innenministeriums hervor. In den Vergleichszeiträumen 2016 und 2015 waren es mit 238 bzw. 245 deutlich mehr Tote. Auch in Tirol kamen in den vergangenen Jahren mehr Menschen in Verkehr ums Leben: 2015 waren es 29, ein Jahr später 25 Todesopfer.
Allerdings starben allein dieses Wochenende sieben Verkehrsteilnehmer. In der Vorwoche kamen jeweils drei Motorrad- und Auto-Lenker, zwei Klein-Lkw-Fahrer sowie ein Fußgänger, ein Mitfahrer in einem Auto und ein Radfahrer ums Leben. Sechs Menschen starben auf einer Landesstraße und je zwei auf einer Autobahn und einer Bundesstraße. Fünf Verkehrstote gab es in Oberösterreich, zwei in der Steiermark und jeweils einen in Kärnten, Salzburg, Tirol und Wien.
Zu hohe Tempi
Die Unfallursachen dürften laut Ministerium in fünf Fällen nicht angepasste Geschwindigkeit gewesen sein, in je zwei Fällen Überholen und Unachtsamkeit/Ablenkung und in jeweils einem Fall ein Fehlverhalten des Fußgängers und eine Vorrangverletzung. Vier tödliche Verkehrsunfälle waren Alleinunfälle, zwei Opfer waren ausländische Staatsbürger. (APA/ TT.com)