Leitbörsen in Fernost schließen uneinheitlich

Tokio (APA) - Die Leitbörsen in Fernost haben am Montag uneinheitlich geschlossen. Der Nikkei-225 Index in Tokio fiel um 124,08 Zähler oder ...

Tokio (APA) - Die Leitbörsen in Fernost haben am Montag uneinheitlich geschlossen. Der Nikkei-225 Index in Tokio fiel um 124,08 Zähler oder 0,62 Prozent auf 19.975,67 Punkte. Der Hang Seng Index in Hongkong stieg um 140,74 Zähler (plus 0,53 Prozent) auf 26.846,83 Einheiten. Der Shanghai Composite auf dem chinesischen Festland stieg 12,62 Punkte oder 0,39 Prozent auf 3.250,60 Punkte.

Der Internationale Währungsfonds IWF rechnet trotz der Unsicherheiten über die US-Finanz- und Wirtschaftspolitik mit einer Beschleunigung des globalen Wachstums und korrigiert seine aktuellen Wachstumsprognosen nach oben. Für dieses Jahr sagt die Finanzinstitution eine Zunahme der weltwirtschaftlichen Leistung um 3,5 Prozent voraus. Auch für China sieht der IWF das Wachstum etwas optimistischer: Für dieses Jahr werden 6,7 Prozent erwartet.

In Hongkong konnten Glücksspieltitel aufgrund einer Kurszielanhebung der Investmentbank JP Morgan profitieren. Die Papiere des Branchenschwergewichts Galaxy Entertainment legten im Handel um 3,58 Prozent zu.

Aktien des chinesischen Autobauers Geely, der letzte Woche ein Joint Venture mit dem schwedischen Autobauer Volvo bekannt gegeben hatte, konnten ebenfalls zulegen. Die Titel verteuerten sich in Hongkong um knapp 6 Prozent. Analysten hatten sich zuvor ebenfalls positiv über die Titel geäußert.

Titel des chinesischen Immobilienentwickler Sunac verteuerten sich ebenfalls im Handel in Hongkong. Sie legten um 1,82 Prozent zu. Vergangene Woche hatte der Konzern eine Rekordtransaktion mit dem Konzern Dalian Wanda bekanntgegeben.

Der All Ordinaries Index in Sydney verlor 33,2 Zähler oder 0,58 Prozent auf 5.738,00 Einheiten. Energie- und Öltitel zählten in Australien zu den Hauptverlierern: Woodside Petroleum verloren knapp 3 Prozent. Aktien des Energieversorgers Origin Energy büßten sogar um fast 4 Prozent ein. Auch die großen Bankentitel fanden sich auf der Verliererseite: ANZ, Commonwealth Bank und Westpac verloren jeweils knapp ein halbes Prozent.

Der indische Sensex 30 in Mumbai tendierte zuletzt mit plus 216,98 Punkten oder 0,68 Prozent bei 32.245,87 Zählern.