Schindeldach am Turm als erster Schritt
Von Walter Zwicknagl...
Von Walter Zwicknagl
Jenbach –Gebannt schauten in den vergangenen Wochen viele Jenbacher auf den Kirchturm. Denn dort bewegten sich fast katzenhaft die Männer, die für ein neues Schindeldach sorgten. „Rund 20.000 Lärchenschindeln werden wir gebraucht haben“, sagt Achim Astner vom fünfköpfigen Team. Trotz luftiger Höhe hatten sie auch dort oben mit enormer Hitze zu kämpfen. Zweimal wurde jetzt das neue Schindeldach gestrichen.
Und es war nicht nur für Pfarrer Wolfgang Meixner, der am Sonntag seinen 40. Geburtstag feierte, ein besonderer Tag, als das Kreuz und die Turmkugel von der Spitze des Kirchturmes geholt wurden. In zwei Metallbehältern, die im Juni 1979 nach Renovierungsarbeiten in der Kugel deponiert wurden, befindet sich Interessantes aus Gemeinde und Pfarre. In nächster Zeit wird die Kugel neu vergoldet und zum Patrozinium am 28. Oktober wieder aufgesetzt.
„Das neue Schindeldach am Turm ist der erste Schritt einer Außenrenovierung, die in drei Etappen erfolgt. In nächster Zeit arbeitet ein Restaurator an der Ostseite des Turms. Das ist dann die Musterfläche für die Renovierung der Fassade“, sagt Pfarrer Meixner. Die Kosten für die Renovierung des Äußeren der St.-Wolfgang-Kirche – samt Schindeldach – werden auf rund 500.000 Euro geschätzt.
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