Kindergeld - Auch Grüne fordern Rechtsanspruch bei Papamonat
Wien (APA) - Auch die Grünen fordern einen Rechtsanspruch auf den Papamonat. Man müsse Vätern durch einen Rechtsanspruch und eine gute finan...
Wien (APA) - Auch die Grünen fordern einen Rechtsanspruch auf den Papamonat. Man müsse Vätern durch einen Rechtsanspruch und eine gute finanzielle Absicherung zeigen, dass sie das Recht darauf haben, sich an der Familienarbeit zu beteiligen und dies vom Staat auch unterstützt werde, betonte die grüne Familiensprecherin Judith Schwentner in einer Aussendung.
„Solange es keinen Rechtsanspruch auf einen Papamonat gibt und die 700 Euro des Papamonats vom weiteren Kinderbetreuungsgeld wieder abgezogen werden, bleibt er für viele Familien reines Wunschkonzert. Das Gesetz gehört unbedingt nachgebessert“, so Schwentner.
Auch Frauenministerin Pamela Rendi-Wagner (SPÖ) bekräftigt die Forderung der SPÖ-Frauen nach einen Rechtsanspruch auf den Papamonat in der Privatwirtschaft. „Es ist höchste Zeit für den Rechtsanspruch auf den Papamonat - mit dem Koalitionspartner war er leider bisher nicht durchsetzbar“, kritisierte sie die ÖVP in einer Aussendung.
Durch den Rechtsanspruch könnte eine weitere Hürde für Väter abgebaut werden, die sich aktiv in die Kindererziehung einbringen möchten, meint die Ministerin. Derzeit können Väter in der Privatwirtschaft den Papamonat nur in Anspruch nehmen, wenn seitens der Dienstgeber Bereitschaft dazu besteht.