Wasserverschmutzung im Bezirk Gmunden: Prozess vertagt

Wels (APA) - Das Landesgericht Wels hat den Prozess um eine Grundwasserverschmutzung in Ohlsdorf im Bezirk Gmunden Montagnachmittag auf den ...

Wels (APA) - Das Landesgericht Wels hat den Prozess um eine Grundwasserverschmutzung in Ohlsdorf im Bezirk Gmunden Montagnachmittag auf den 27. September vertragt. An diesem Tag sollen die zahlreichen Zeugen befragt werden. Am weiteren Termin 17. Oktober sollen der Sachverständige sein Gutachten erörtern und weitere Fachleute gehört werden.

Vor der Vertagung wurde noch der dritte Angeklagte befragt. Er ist der Vorgesetzte des zweiten, dieser war für die Kontrollen des auf die Baurestedeponie eingehenden Materials zuständig. Der Vorgesetzte stellte fest, er habe nur für die Abstimmung in kaufmännischen Belangen gesorgt. Für den abfallwirtschaftlichen Teil habe der Mitarbeiter die entsprechende Ausbildung gehabt. Er sei von den Behörden in regelmäßigen Abständen kontrolliert worden. Er habe auch einen Stellvertreter gehabt. Die beiden hätten sich abgestimmt, damit jederzeit einer von ihnen im Dienst ist. Der Stellvertreter soll nun ebenfalls als Zeuge geladen werden.