Wiener Börse
Wien (APA) - Die Wiener Börse hat am Montag mit einem kleinen Kursminus geschlossen. Der ATX fiel leicht um 3,36 Punkte oder 0,11 Prozent au...
Wien (APA) - Die Wiener Börse hat am Montag mit einem kleinen Kursminus geschlossen. Der ATX fiel leicht um 3,36 Punkte oder 0,11 Prozent auf 3.158,65 Einheiten. Damit lag die tatsächliche Entwicklung des Leitindex rund 17 Punkte über der heutigen Händlerprognose im APA-Konsensus von 3.142,00 Punkten.
Zum Vergleich die wichtigsten Börsenindizes um 17.30 Uhr: Dow Jones/New York -0,31 Prozent, DAX/Frankfurt -0,23 Prozent, FTSE/London -1,01 Prozent und CAC-40/Paris +0,20 Prozent.
Kein klares Bild zeichneten zu Wochenbeginn die anderen europäischen Indizes. Nach schwächerem Beginn drehten einige Märkte am Nachmittag leicht nach oben. Unterstützung kam von anziehenden Rohölnotierungen. Der Euro konnte seine jüngsten Kursgewinne ganz gut verteidigen.
Angesichts der dünnen Meldungslage zu den heimischen Unternehmen rückten aktuelle Konjunkturdaten in den Fokus: Die Unternehmensstimmung im Euroraum hat sich im Juli den zweiten Monat in Folge eingetrübt. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat unterdessen seine Wachstumsprognosen für den Euroraum leicht angehoben.
Am Nachmittag wurde zudem bekannt, dass in den USA die Verkäufe bestehender Häuser im Juni überraschend stark gesunken sind. Im Vergleich zum Vormonat seien sie um 1,8 Prozent gefallen, wie die Maklervereinigung „National Association of Realtors“ (NAR) mitteilte. Volkswirte hatten lediglich einen Rückgang um 0,9 Prozent erwartet.
Ein Branchenvergleich in Europa zeigte Bankaktien und Titel aus dem Gesundheitsbereich unter den Gewinnern. Aktien aus dem Automobil-Sektor fanden sich hingegen auf den Verkaufslisten der Anleger.
In Wien rutschten die Anteilsscheine des oberösterreichische Autozulieferers Polytec 2,15 Prozent ins Minus auf 16,39 Euro. Lenzing führten die Verliererliste im prime market mit einem Abschlag von 2,68 Prozent auf 145,00 Euro an. Hingegen zogen Valneva kräftig um 6,33 Prozent auf 2,99 Euro nach oben.
Unter den Bankwerten konnten sich Raiffeisen-Papiere in dem freundlichen europäischen Branchenumfeld um 2,49 Prozent auf 22,04 Euro steigern und Erste Group verbesserten sich um 1,01 Prozent auf 34,66 Euro.
Im Immo-Sektor verloren Buwog 1,03 Prozent auf 24,98 Euro. Immofinanz gaben um 1,01 Prozent auf 2,06 Euro nach. Die Immofinanz hat ihre Immobilien in Köln an die deutschen Unternehmen Quantum Immobilien und Proximus Real Estate verkauft. Insgesamt wird aus dem Deal im 2. Quartal voraussichtlich ein negativer Ergebnisbeitrag von rund 10,0 Mio. Euro vor Steuern erwartet, teilt das Unternehmen mit.
~ ISIN AT0000999982 ~ APA411 2017-07-24/17:50