Regina Küchen-Mutterkonzern Snaidero sucht Partner

Rom (APA) - Zwei chinesische Konzerne und zwei Private Equity-Fonds buhlen um den Einstieg als Aktionär bei dem norditalienischen Küchenhers...

Rom (APA) - Zwei chinesische Konzerne und zwei Private Equity-Fonds buhlen um den Einstieg als Aktionär bei dem norditalienischen Küchenhersteller Snaidero, Mutter von Regina Küchen. Unverbindliche Angebote sind beim Advisor Kpmg Corporate Finance eingetroffen. Die verbindlichen Angebote sollen noch Ende Juli vorgelegt werden, berichtete die Wirtschaftszeitung „Sole 24 Ore“ am Dienstag.

Die Unternehmerfamilie Snaidero sucht am Ende eines 2013 gestarteten Sanierungsprozesses nach einem Partner. 2013 hatte das in Majano bei Udine beheimatete Unternehmen noch Verluste von 114 Millionen Euro gemeldet. Das Unternehmen hat in den letzten Jahren einen ehrgeizigen Neustart-Plan umgesetzt. Damit konnte Snaidero vor allem im Ausland wachsen.

Snaidero meldete 2016 ein Umsatzwachstum von acht Prozent auf 126,6 Millionen Euro. 34,3 Prozent des Umsatzes wurde im Ausland generiert. 450 Showrooms in 86 Länder besitzt Snaidero, das im Jahr 2000 die österreichische Regina Küchen erworben und das Wiener Neudorfer Unternehmen drastisch umstrukturiert hatte.