NR-Wahl: Umstrittener FP-Mandatar 2 -Aussage „dummer Fehler“

Wien (APA) - Der scheidende FP-Mandatar Johannes Hübner betonte im oe24.tv-Interview, seine als antisemitisch aufgefassten Aussagen seien ei...

Wien (APA) - Der scheidende FP-Mandatar Johannes Hübner betonte im oe24.tv-Interview, seine als antisemitisch aufgefassten Aussagen seien ein „dummer Fehler“ gewesen. Diese hätten auf einer Fehlinformation basiert. Hübner hatte den „Vater“ der österreichischen Verfassung Hans Kelsen als Hans Kohn bezeichnet. Die Verwendung dieses jüdischen Namens gilt in einschlägigen Kreisen als antisemitischer Code.

Aus diesem „bedauerlichen Irrtum“ sei eine Medien- und Polit-Kampagne gegen ihn entstanden, findet Hübner. Mit dem Wissen von heute würde er „dieses Zitat so nicht mehr verwenden“. Sein Verzicht auf eine Wiederkandidatur erfolge jedenfalls „schweren Herzens“. Er setze diesen Schritt, um Schaden von der Freiheitlichen Partei fernzuhalten.

Der 60-jährige Wiener hatte dem Nationalrat seit 2008 angehört und war dort unter anderem als außenpolitischer Sprecher der FPÖ aktiv.

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