Aufregung um Foto von Kitzbüheler FPÖ-Mandatar bei Miliz-Übung
Ein Foto in Kampfmontur vom FPÖ-Bezirksparteiobmann-Stellvertreter in Kitzbühel, Guido Leitner, sorgt für Kritik.
Von Harald Angerer
Hopfgarten –In Kampfmontur und mit schwerem Geschütz – so präsentierte sich der stellvertretende Bezirksparteiobmann der FPÖ, Guido Leitner, auf seinem Facebook-Account. Für dieses Bild des Hopfgartner Gemeinderates gibt es nun harsche Kritik vom politischen Konkurrenten. „Auch wenn die Sache rechtlich vielleicht ohne Konsequenzen bleibt, würde ich mir von einer Person, die politisch als Gemeinderat und stellvertretender Bezirksobmann der Freiheitlichen tätig ist und sich für die Nationalratswahl aufstellen lässt, mehr Sensibilität erwarten. Wir brauchen an den Schalthebeln der Republik keine Möchtegern-Rambos“, lässt dazu ÖVP-Bezirksparteiobmann Peter Seiwald in einer Aussendung wissen.
Verwundert über die Aufregung zeigt sich Leitner selbst. „Das sind private Fotos, die ich bei einer Miliz-Übung gemacht habe. Ich wollte mich hier nicht als Rambo oder so darstellen. In der ersten Euphorie habe ich die Fotos dann gepostet, aber dann wieder entfernt“, erklärt Leitner. In keinster Weise will er das Foto in Verbindung mit der FPÖ gebracht haben. „Die Fotos, die nun im Netz kursieren mit dem FPÖ-Logo dabei, sind alle nachbearbeitet. Hier werde ich mir auch noch rechtliche Schritte überlegen“, erklärt Leitner auf Anfrage der Tiroler Tageszeitung.
Auch in der Partei sieht man die inzwischen vom Facebook-Account des Hopfgartners gelöschten Fotos als reine Privatsache von Leitner. „Er ist Milizsoldat und hat die Fotos auf seine private Facebook-Seite gestellt. Das ist seine Privatsache und hat nichts mit der Partei zu tun“, betont FPÖ-Bezirksobmann Robert Wurzenrainer. Und auch für Landesparteiobmann Markus Abwerzger gibt es keinen Grund zur Aufregung. „Leitner hat uns erklärt, wie es zu diesen Fotos gekommen ist, und sie sind inzwischen entfernt. Damit ist die Sache für uns erledigt“, sagt Abwerzger zu der Causa.
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