Ferienbeginn in Bayern lässt Höhepunkt im Reiseverkehr erwarten

Wien (APA) - Vor kilometerlangen Staus Richtung Süden und Verkehrsüberlastung im Osten am kommenden Wochenende hat der ÖTC am Mittwoch gewar...

Wien (APA) - Vor kilometerlangen Staus Richtung Süden und Verkehrsüberlastung im Osten am kommenden Wochenende hat der ÖTC am Mittwoch gewarnt. In Bayern und Baden-Württemberg beginnen die Ferien, während sie in Bremen und Niedersachsen bereits zu Ende gehen. Auch die Straßen Richtung Osten werden an ihre Kapazitätsgrenzen geraten, wenn tausende Motorsportfans zum Formel-1-Grand-Prix nach Ungarn fahren.

„Das Bayern-Wochenende ist eines der stärksten Reisewochenenden im Jahr“, erklärte ÖAMTC-Verkehrsexperte Harald Lasser in einer Aussendung. Staus werden erwartet auf der Westautobahn (A1) im Baustellenbereich bei Pöchlarn sowie im Großraum Salzburg bis zum Grenzübergang Walserberg, auf der Ostautobahn (A4) im Baustellenbereich zwischen dem Knoten Schwechat, dem Flughafen und zwischen Mönchhof und Nickelsdorf sowie am Grenzübergang Nickelsdorf. Staus sind auch auf der Innkreisautobahn (A8) an der Grenze bei Suben, auf der Pyhrnautobahn (A9) in den Baustellenbereichen der Tunnelkette Klaus und beim Selzthal-Tunnel zwischen Kalwang und Treglwang zu befürchten.

Weitere Staubereiche gibt es auf der Tauernautobahn (A10) im gesamten Verlauf, auf der Karawankenautobahn (A11) vor dem Karawanken-Tunnel, auf der Inntalautobahn (A12) an der Grenze bei Kufstein sowie auf der Brennerautobahn (A13) zwischen Innsbruck Süd, der Mautstelle Schönberg und dem Grenzübergang Brenner.

Viele Formel-1-Besucher werden über die Ost Autobahn (A4) Richtung Budapest fahren. „Hier kann eine Baustelle mit Gegenverkehrsbereich zwischen Mönchhof und Nickelsdorf zu Verzögerungen führen“, warnte der ÖAMTC. Außerdem sei mit Grenzkontrollen in Richtung Österreich und damit verbunden auch mit Wartezeiten zu rechnen. Stauungen werden auch auf der Südautobahn (A2) bei Ilz über Fürstenfeld zum Grenzübergang Heiligenkreuz erwartet (Fürstenfelder Straße B319 bzw. Gleisdorfer Straße B65), da viele Motorsportfans aus Italien diese Anfahrtsroute wählen. Zu beachten ist laut ÖAMTC, dass für Fahrten nach Ungarn eine E-Vignette benötigt wird.