Kritik an Gebühren - Wiener Friedhöfe: „einfach Erklärung“
Wien (APA) - Das Thema der Preisanpassung kursiert seit Jahren, jedoch gibt es eine einfach Erklärung, sagte Florian Keusch, Sprecher der Wi...
Wien (APA) - Das Thema der Preisanpassung kursiert seit Jahren, jedoch gibt es eine einfach Erklärung, sagte Florian Keusch, Sprecher der Wiener Friedhöfe, zur Kritik der Volksanwaltschaft. Kunden, die einen alten Haupttarif hätten, würden für die gleiche Lage eines Grabes viel weniger bezahlen als Neukunden. Fairerweise würden die Preise deswegen angepasst, so Keusch zur APA.
Das betrifft aber nur „ein paar hundert Gräber“, betonte der Sprecher. Außerdem würden die Preise auch alle paar Jahre gemäß Inflationsrate angepasst.
Zum von der Volksanwaltschaft herausgehobenen „besonders drastischen Fall“ meinte Keusch, es handle sich vermutlich um eine solche Haupttarif-Anpassung. Allerdings würde die Summe auf zehn Jahre entrichtet werden müssen, denn Gräber um 420 Euro Jahr oder gar pro Monat „gibt es nicht“. Generell seien die günstigsten Gräber Wien um 29 Euro pro Jahr zu haben.