Maschinenbauer Maplan investiert 4,5 Mio. Euro in der Slowakei

Wien/Bratislava (APA) - Der österreichische Maschinenbauer Maplan investiert 4,5 Mio. Euro in die Produktion in der Slowakei. Heute gab es d...

Wien/Bratislava (APA) - Der österreichische Maschinenbauer Maplan investiert 4,5 Mio. Euro in die Produktion in der Slowakei. Heute gab es den Spatenstich in Malacky, teilte das Unternehmen am Mittwoch in einer Aussendung mit. Die seit 2015 dort betriebene Fertigung von Schaltschränken werde vergrößert, die Vorproduktion ausgeweitet und die Fertigung von Metallteilen und die Montage von Baugruppen gestartet.

18 Mitarbeiter sind bereits in der Slowakei beschäftigt, auf über 50 Mitarbeiter soll in den nächsten Jahren aufgestockt werden. Die neue Werkshalle und das Bürogebäude sollen im März 2018 eröffnet werden. Der Standort Malacky zwischen Wien und Bratislava biete eine perfekte Anbindung und Infrastruktur. Der Bau wird von der Strabag Slowakei als Generalunternehmer betreut, der Entwurf stammt vom Industriearchitekten Martin Stolciny.

Die Investitionen in der Slowakei gingen nicht zulasten des Maplan-Hauptsitzes in Österreich, versichert die Firma. Maplan investiere bis Anfang 2018 insgesamt 20 Mio. Euro in neue Fertigungsstätten. Mit dem neuen Werk in Kottingbrunn und der Umstellung von einer Einzelplatz- auf eine Taktfertigung wurde 2017 die Produktionskapazität auf über 500 Maschinen jährlich verdoppelt. Ab September werde in China für den asiatischen Markt produziert.

Der Maschinenbauer Maplan, seit 2012 im Besitz der Familie Soulier, ging aus der Starlinger Gruppe hervor. Mit weltweit 260 Mitarbeitern werden Elastomer-Spritzgießmaschinen und -Pressen produziert. Exportiert werden diese in mehr als 60 Länder, der Exportanteil liegt bei 99 Prozent.