Unwetter - Lage in Vorarlberg blieb vorerst ruhig
Bregenz (APA) - Trotz einer Starkregenwarnung und anhaltender Niederschläge ist Vorarlberg bis Mittwochnachmittag von Überflutungen verschon...
Bregenz (APA) - Trotz einer Starkregenwarnung und anhaltender Niederschläge ist Vorarlberg bis Mittwochnachmittag von Überflutungen verschont geblieben. Bei der Rettungs- und Feuerwehrleitstelle wurden bis 16.00 Uhr lediglich sechs Einsätze wegen voll gelaufener Keller gemeldet. Bei ergiebigen Regenfällen stiegen die Flusspegel auf Marken eines einjährlichen Hochwassers an.
Die stärksten Niederschläge wurden - wie prognostiziert - in den Nordweststaulagen des Landes registriert. In Damüls im Bregenzerwald etwa fielen innerhalb von 24 Stunden 78 Liter pro Quadratmeter, während es in Bregenz nicht einmal die Hälfte davon regnete, nämlich 30 Liter. Die meisten Messstationen verzeichneten Werte zwischen 20 und 40 Litern.
Demzufolge stiegen die Pegel der Fließgewässer an und überschritten durchwegs die Werte eines einjährlichen Hochwassers - was aber sehr häufig vorkommt. An einzelnen Messstationen an der Ill, der Lutz und der Bregenzerach wurden auch die Marken eines ein- bis fünfjährlichen Hochwassers übertroffen. Der Bodensee legte seit Dienstag um vorerst zwölf Zentimeter zu, damit lag der Bodensee-Pegel aber um einen halben Meter tiefer als vor einem Jahr.
Die vom Land Vorarlberg ausgegebene Starkregenwarnung blieb noch bis Donnerstagfrüh aufrecht. Schwierigkeiten an Flüssen erwartete der zuständige Landesrat Erich Schwärzler (ÖVP) nicht. „Besondere Vorsicht gilt jedoch bei Hangwasser, Kanalisation und den zahlreichen gefährdeten Kellern im Land“, sagte er.
Kommentare