Schwimmen: Pellegrini fügte Ledecky deren erste WM-Niederlage zu
Budapest (APA) - Abseits der 800 m Kraul der Herren mit dem Niederösterreicher Felix Auböck hat es am Mittwoch bei den Schwimm-Weltmeistersc...
Budapest (APA) - Abseits der 800 m Kraul der Herren mit dem Niederösterreicher Felix Auböck hat es am Mittwoch bei den Schwimm-Weltmeisterschaften auf der Langbahn in Budapest vier weitere Finalentscheidungen gegeben. Dabei gab es in der Mixed-Lagenstaffel den siebenten Weltrekord dieser Titelkämpfe sowie Niederlagen der Lokalfavoriten Laszlo Cseh und Katinka Hosszu. Dafür sorgte Federica Pellegrini für Premieren.
Über 200 m Kraul fügte sie einerseits Katie Ledecky deren erste Niederlage in einem WM-Finale zu, womit die 20-Jährige in der Duna Arena das halbe Dutzend an Titeln verpassen wird. Nachdem der US-Star am Vortag über 1.500 m Kraul ihr Dutzend an Titeln voll gemacht hatte, wurde sie nun in 1:55,18 ex aequo mit der Australierin Emma McKeon Zweite. Pellegrini siegte mit einem überaus starken Finish noch souverän in 1:54,73.
Damit ist die Italienerin zudem die Erste bei Damen und Herren mit sieben WM-Medaillen in einem Bewerb en suite. Gold hatte sie auch 2009 und 2011 geholt, Silber 2005, 2013 und 2015 sowie Bronze 2007. Mit neun Medaillen auf einer Distanz bei WM und Olympia schloss die 28-Jährige zu den US-Stars Michael Phelps (100 und 200 m Delfin) und Ryan Lochte (200 m Lagen) auf. Hosszu wurde in 1:56,35 bloß Siebente, zog später ins Finale über 200 m Delfin ein.
Auch für ihren Landsmann Cseh gab es kein Gold, aber immerhin Silber. Über 200 m Delfin war Chad le Clos bekannt schnell gestartet, in 1:53,33 rettete sich der Südafrikaner vor der nahenden Konkurrenz mit Erfolg. Cseh hatte 39/100 Rückstand. Mit 13 WM-Medaillen liegt er unter den Ungarn voran bzw. deren zwei vor Hosszu. Olympiasieger Le Clos hatte sich den Titel auch schon 2013 in Barcelona gesichert, 2015 in Kasan wurde er hinter Cseh Zweiter.
Im Brustsprint bestätigte 100-m-Sieger Adam Peaty seine Ausnahmestellung. Als Erster auf dieser Strecke gewann der Brite einen zweiten Titel in Folge. In 25,99 Sekunden blieb der 22-Jährige nur 4/100 über seinem Weltrekord vom Vortag bzw. erneut unter der 26er-Marke. Die Rivalen lagen mehr als eine halbe Sekunde zurück. Das US-Mixed-Quartett Matt Grevers, Lilly King, Caeleb Dressel und Simone Manuel siegte über 4 x 100 m mit dem Weltrekord von 3:38,56.