Spatenstich für NÖ Landesausstellung 2019 in Wiener Neustadt

Wiener Neustadt (APA) - Für die niederösterreichische Landesausstellung 2019 ist Mittwochabend der Spatenstich bei den Kasematten in Wiener ...

Wiener Neustadt (APA) - Für die niederösterreichische Landesausstellung 2019 ist Mittwochabend der Spatenstich bei den Kasematten in Wiener Neustadt erfolgt. Im Fokus steht das Thema Mobilität, die Geschichte, Gegenwart und Zukunft von Wiener Neustadt, insbesondere die Rolle der Stadt seit der Habsburgerzeit. Geplant sind laut einer Aussendung von Donnerstag Investitionen von 25 Millionen Euro.

Mit dem Geld sollen unter anderem die Kasematten - ein unterirdisches Baudenkmal, das im 15. Jahrhundert als Waffen- und Munitionslager diente - sowie das Stadtmuseum St. Peter an der Sperr revitalisiert werden. Diese werden die zentrale Standorte der Schau von 30. März bis 10. November 2019 sein.

Der Spatenstich erfolgte durch Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Bürgermeister Klaus Schneeberger (beide ÖVP) sowie durch den Geschäftsführer der Landesausstellung, Guido Wirth, bei den Kasematten. Von dem mehr als 2.000 Quadratmeter großen Baudenkmal sind noch 39 Räume erhalten. Dort soll die Geschichte der Mobilität in Wiener Neustadt, der Region und ihrer Beziehung zur Welt im Mittelpunkt der Schau stehen. Für die Revitalisierung wurde das Architektenbüro Bevk Perovic aus Laibach (Slowenien) in einem Wettbewerb aus 54 Bewerbern ausgewählt. Der Standort St. Peter an der Sperr widmet sich der Aussendung zufolge dem Kosmos der Stadt Wiener Neustadt. Einerseits soll dessen historische Bedeutung im Spiegel der Weltgeschichte und andererseits die Aufgabe der Stadt der Zukunft erzählt werden.

„Unsere Landesausstellungen richten seit Jahrzehnten einen Scheinwerfer auf die Kultur, Regionen und Geschichte unseres Landes“, sagte Mikl-Leitner. Schneeberger bezeichnete die 40. Landesausstellung für Wiener Neustadt als „Jahrhundertchance hinsichtlich der kulturellen und touristischen Neuausrichtung sowie der Belebung der Innenstadt“. Zudem sollen die Theresianische Militärakademie sowie das Neukloster geöffnet und die Region um Wiener Neustadt in die Landesausstellung eingebunden werden. „Viele nachhaltig wirkende Projekte stehen durch die Landesausstellung erst am Anfang und entwickeln ihre volle Sogwirkung nach dem Ausstellungsjahr“, so Wirth.