Wattens muss in Liefering zu Plan B greifen
Von Alex Gruber...
Von Alex Gruber
Wattens –Die WSG Wattens will heute (18.30 Uhr) beim FC Liefering erstmals in der neuen Saison anschreiben. „Denn wenn wir wieder nichts holen, dann ist der Fehlstart perfekt. Das wollen wir klarerweise vermeiden“, führt Coach Thommy Silberberger aus.
Die Vorzeichen sind nach der Auftaktniederlage gegen Hartberg (0:1) nicht besonders gut. Christian Gebauer kickte gestern in der Europa League für die Altacher, Benni Pranter fehlt gesperrt. Sprich beide Teile der in der letzten Saison so genialen und torgefährlichen Flügelzange fallen heute aus. Und noch lässt sich Abgänger Gebauer von den beiden Neuerwerbungen Dino Kovacec und Sebastian Santin – beide kamen aus der Regionalliga – nicht nahtlos ersetzen. „Das braucht Zeit“, weiß Silberberger, der auch auf die Ideen und Vorlagen des verletzten Flo Toplitsch verzichten muss. Zudem ist Heimkehrer Simon Zangerl mehr als fraglich. Ganz schön viel, was der Offensivabteilung fehlt. „Ich bin dennoch guter Dinge, dass wir mit Ballbesitz und gutem Positionsspiel etwas zusammenbringen“, steckt Silberberger den Kopf keineswegs in den Sand. Wenngleich die Ausfälle teils auch „höllisch weh“ tun. „Wir müssen was nach vorne machen“, weiß der Wattens-Coach, dass es gegen die schnellen Bullen-Youngsters neben einer stabilen Defensive auch Entlastung benötigt. Die Doppelspitze dafür wird wohl Milan Jurdik und Lukas Katnik heißen. Vielleicht verleiht auch die Statistik zusätzlich Kraft: Beide Partien im Frühjahr (5:0 zuhause, 3:2 auswärts) wurden gewonnen, jene im Herbst der Vorsaison remisiert (1:1, 0:0). Die WSG will auch heute das Feld ungeschlagen verlassen.