Flüchtlinge - Fico: Slowakei hat „ernste Probleme mit Quoten“

Bratislava (APA) - Der slowakische Premier Robert Fico hat weiterhin „ernste Probleme mit Quoten“ in der Flüchtlingsverteilung. Nach einem T...

Bratislava (APA) - Der slowakische Premier Robert Fico hat weiterhin „ernste Probleme mit Quoten“ in der Flüchtlingsverteilung. Nach einem Treffen mit EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker am Donnerstag in Brüssel sagte Fico, er könne nicht sagen, was passiert, wenn das EuGH-Urteil dem Schlussantrag des Generalanwalts folgt. Jedenfalls wollen die vier Visegrad-Staaten mit Italien zusammentreffen.

Juncker erklärte dazu, er habe Fico ersucht, ein solches Treffen von Polen, Tschechien, Ungarn und Slowakei unter Beiziehung Italiens einzuberufen. Fico verwies auf den jüngsten Brief der Visegrad-Länder an Italien, in denen eine „effektive Form der Solidarität“ angesprochen wurde. Dabei gehe es um Geld, Personal und Ausrüstung.

Tags zuvor hatte der Generanwalt des EuGH empfohlen, Klagen von Ungarn und der Slowakei gegen die Umverteilung von Migranten aus Italien und Griechenland abzulehnen.