Politik in Kürze

Politiker und Orden: Tadel für FP-Chef

Nationalratspräsidentin Doris Bures (SPÖ) und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache bei der Verleihung.
© PARLAMENTSDIREKTION

Als „scheinheilig“ bezeichnet VP-Klubobmann Jakob Wolf die Aussagen von FPÖ-Chef Markus Abwerzger, dass in Tirol aktive Politiker künftig ke...

Als „scheinheilig“ bezeichnet VP-Klubobmann Jakob Wolf die Aussagen von FPÖ-Chef Markus Abwerzger, dass in Tirol aktive Politiker künftig keine Landesehrungen mehr bekommen sollen. Eine Forderung, die schon längst von der Realität überholt worden sei und bereits seit Jahren so praktiziert werde. Im Gegensatz dazu sei seinem Bundesparteiobmann HC Strache das Große Goldene Ehrenzeichen der Republik verliehen worden. Und das alles nur, weil er seit zehn Jahren im Nationalrat sitzt.

Als reine Geldverschwendung bezeichnet die Liste Fritz eine mögliche Olympiabewerbung von Tirol/Innsbruck für die Winterspiele 2026. „Es ist politische Fahrlässigkeit, wenn LH Günther Platter, BM Christine Oppitz-Plörer & Co. bis zu 25 Mio. Euro Steuergeld der Tiroler in eine ohnehin zum Scheitern verurteilte Olympia-Bewerbung stecken wollen“, sagt Liste-Fritz-Klubchefin Andrea Haselwanter-Schneider. Die Frage, die am 15. Oktober den Tirolern vorgelegt werden soll, werde zudem wieder einmal im Hinterzimmer gebastelt.

Der Generalsekretär des Österreichischen Olympischen Comité Peter Mennel konterte postwendend. Olympia habe sich eine sachliche Diskussion verdient. „Die Machbarkeitsstudie und die darin enthaltenen Expertenvorschläge für eine zeitgemäße, wirtschaftlich und ökologisch nachhaltige Durchführung von Olympischen Winterspielen beruhen auf einem durchdachten Konzept.“ (pn)

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