Leitbörsen in Fernost schließen einheitlich im Plus

Tokio (APA) - Die Leitbörsen in Fernost haben am Donnerstag durchwegs mit Gewinnen präsentiert. Der Nikkei-225 Index in Tokio gewann um 29,4...

Tokio (APA) - Die Leitbörsen in Fernost haben am Donnerstag durchwegs mit Gewinnen präsentiert. Der Nikkei-225 Index in Tokio gewann um 29,48 Zähler oder 0,15 Prozent auf 20.079,64 Punkte. Der Hang Seng Index in Hongkong stieg um 191 Zähler (plus 0,71 Prozent) auf 27.132,86 Einheiten. Der Shanghai Composite legte um 2,11 Punkte oder 0,06 Prozent auf 3.249,78 Punkte.

Die Märkte in Indien und Australien präsentierten ebenfalls Zuwächse. Der Sensex 30 in Mumbai tendierte zuletzt bei 32.522,03 Zählern mit plus 140 Punkten oder 0,44 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney stieg um 8,9 Zähler oder 0,15 Prozent auf 5.832,20 Einheiten.

Auch der Südkoreanische Kospi verbuchte leichte Gewinne. Mit ein Grund dürften die starken Zahlen von Samsung gewesen sein. Der südkoreanische Elektronikriese erzielte Quartalsumsätze in der Rekordhöhe von 12,68 Mrd. US-Dollar, ein 73-prozentiger Anstieg zur Vorjahresvergleichsperiode. Titel des Apple-Rivalen notierten um 0,12 Prozent höher.

Dem asiatischen Trend folgend, schloss auch die Tokioter Börse etwas höher. Gestützt wurde sie dabei von der - erwarteten - Entscheidung der US-Notenbank Fed, die Zinsen nicht zu erhöhen. Bei den japanischen Einzelwerten war Nintendo der große Tagesgewinner. Die Aktien des Spielekonsolenherstellers legten um 7,6 Prozent zu. Bereits am Vortag hatte das Unternehmen einen überraschend hohen Gewinnausweis vorgelegt.

Sowohl aus Südkorea als auch aus Japan sollten im Laufe des Tages noch bedeutsame Geschäftszahlen kommen. In Japan werden Ergebnisse von Autobauer Nissan und Finanzdienstleistungsunternehmen Sumitomo Mitsui erwartet, in Südkorea jene von LG Electronics.

Der Hongkonger Hang Seng erreichte gegen Mittag ein 25-Monatshoch und schloss auch fester, nachdem das Internetunternehmen Tencent 2,46 Prozent zulegte und somit einen neuen Höchststand erreichte. Medienberichten zufolge finden gerade Gespräche statt, die eine 400 Mio. Dollar-Investition des chinesischen Internetriesen beim indischen Fahrdienstleister Ola besiegeln könnte.