Regionalliga

Amateure mit weißer Weste

Neo-Profi Florian Rieder eröffnete beim 3:0-Heimsieg gegen Pinzgau den Torreigen und sorgte bis zu seiner verletzungsbedingten Auswechslung stets für Gefahr im Salzburger Strafraum.
© Hammerle

Nach dem 3:0 gegen Pinzgau sind die Wacker-Fohlen das einzige Team ohne Gegentor. Wörgl kam unter die Räder, Kufstein ist weiter torlos.

Von Thomas Mair

Innsbruck –Die Profis des FC Wacker Innsbruck laufen dem ersten Ligasieg noch hinterher, die Amateure prolongierten indes gestern in der Westliga ihre tolle Form und feierten gegen Pinzgau Saalfelden den zweiten makellosen Erfolg. Der 3:0-Sieg schmeichelte den Salzburgern, die insbesondere in der ersten Halbzeit von Rahman Jawadi und Co. verschont wurden. Neben dem sehenswerten 1:0 (9./Rieder-Schuss ins Kreuzeck) und dem 2:0 (40./Jawadi staubte ab) gab es genügend Chancen, noch höher zu führen. „Wir haben Pinzgau defensiver erwartet, das hat uns mehr Räume eröffnet“, sprach Amateure-Trainer Thomas Grumser, der die Chancenverwertung ebenso bemängelte.

Das Gastgeschenk der Salzburger zum 3:0 (73./Galle) sollte den Schlusspunkt darstellen, weil sich die Fohlen danach zufriedengaben. „Einmal in der Woche haben die Spieler 90 Minuten Zeit aufzuzeigen“, war Grumser mit der Schlussphase, in der Torwart Sebastian Pointner einmal in extremis die weiße Gegentor-Weste retten musste, nicht einverstanden. Dennoch sind die Schwarz-Grünen makellos aus den Startlöchern gekommen.

Die erste Saisonniederlage kassierte der FC Kitzbühel mit dem 1:2 bei Mitaufsteiger SV Wals-Grünau. Aber die Gamsstäder hatten ja schon in der ersten Runde angeschrieben. Im Gegensatz zum FC Kufstein, der nach dem 0:1 gegen die Altach Amateure, weiter punkt- und torlos ist. Trotz numerischer Unterlegenheit (10./Rote Karte für Borboryo) hielt die Duftner-Elf die Partie lange offen. „Wir haben das Beste daraus gemacht, uns aber leider nicht belohnt“, meinte der Übungsleiter. Chancenlos war Wörgl, das mit dem 0:6 in St. Johann noch gut bedient war. „Brutal, so ein Totalaussetzer ist mir unerklärlich“, resümierte Coach Denis Husic enttäuscht: „In diesem Spiel kann ich nichts Positives finden.“

Da war?s passiert: Den Altacher Goldtreffer von Volkan Akyildiz konnte auch Matthias Treichl nicht verhindern.
© www.muehlanger.at

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