Ausstieg aus Afrika-Geschäft drückte Barclays in die roten Zahlen
London (APA/dpa-AFX) - Die britische Großbank Barclays ist im zweiten Quartal wegen des Ausstiegs aus dem Afrika-Geschäft in die roten Zahle...
London (APA/dpa-AFX) - Die britische Großbank Barclays ist im zweiten Quartal wegen des Ausstiegs aus dem Afrika-Geschäft in die roten Zahlen gerutscht. Zudem belastete erneut der alte Skandal um den Verkauf unnützer Kreditausfallversicherungen das Ergebnis.
Der Nettoverlust betrug 1,4 Mrd. Pfund (1,6 Mrd. Euro), wie das Institut am Freitag in London mitteilte. Der Verkauf von weiteren Anteilen der früheren Afrika-Tochter belastete dabei mit 1,6 Mrd. Pfund.
Für den Verkauf von unnützen Restschuldversicherungen musste die Bank 700 Mio. Pfund zurücklegen. Der unter der Abkürzung PPI (Payment Protection Insurance) bekannte Skandal beschäftigt die britischen Banken schon seit langem. Abgesehen von den Einmaleffekten lief es für die Bank gut. Bereinigt um Sonderposten verdiente die Bank vor Steuern 1,4 Mrd. Pfund und damit etwas mehr als von Experten erwartet.
~ ISIN GB0031348658 WEB http://group.barclays.com/home ~ APA151 2017-07-28/10:30