Wirtschaftsklima in EU im Juli um 0,8 Punkte verbessert
Brüssel/Wien (APA) - Das Wirtschaftsklima in der EU hat sich im Juli gegenüber dem Vormonat um 0,8 Punkte verbessert (von 111,3 auf 112,1 Pu...
Brüssel/Wien (APA) - Das Wirtschaftsklima in der EU hat sich im Juli gegenüber dem Vormonat um 0,8 Punkte verbessert (von 111,3 auf 112,1 Punkte). Den Höchstwert hatte die Europäische Union im Mai 2000 mit 117,4 Punkten erreicht. Nach dem Einbruch in Folge der Wirtschaftskrise ging es in den letzten Jahren aber wieder klar bergauf. Im August des Vorjahres hatte der Wert noch lediglich 103,5 Punkte betragen.
Wie aus Daten der EU-Kommission vom Freitag weiter hervorgeht, konnte sich die Eurozone nur um 0,1 Punkte (von 111,1 auf 111,2 Punkte) steigern. Von den einzelnen Staaten wies Griechenland mit einer Erhöhung um 4,2 Punkte (von 94,0 auf 98,2 Punkte) das stärkste Plus auf, gefolgt von Großbritannien, das trotz der unklaren Brexit-Verhandlungen einen Anstieg um 3,9 Punkte (von 109,3 auf 113,2 Punkte) einfahren konnte.
Dann folgen Dänemark (+2,9 Punkte - von 107,4 auf 110,3 Punkte), Litauen (+2,8 Punkte - von 107,0 auf 109,8 Punkte) und auf Rang fünf Österreich (+2,5 Punkte - von 112,7 auf 115,2 Punkte). Schlusslicht ist Malta mit -1,6 Punkten (von 114,8 auf 113,2 Punkte).
Insgesamt verzeichneten elf EU-Staaten eine Verschlechterung des Wirtschaftsklimas. 14 Länder konnten ein Plus einfahren. Zwei Staaten blieben unverändert (Luxemburg und Schweden) und keine Daten lagen aus Irland vor.
Der ebenfalls veröffentlichte Geschäftsklimaindex (Business Climate Indicator, BCI) in der Eurozone musste eine Verschlechterung im Juli auf 1,05 Punkte hinnehmen. Im Juni hatte er mit 1,16 Punkten den höchsten Wert seit April 2011 (damals 1,36 Punkte) einfahren können. Die 1,05 Punkte sind trotzdem der zweitbeste Wert seit Mai 2011 (damals 1,06 Punkte).