Übersicht über die Filmstarts der Woche
Wien (APA) - Ab 3. August:...
Wien (APA) - Ab 3. August:
~ Planet der Affen: Survival USA/CDN/NZL 2017 140 min Regie: Matt Reeves Mit: Andy Serkis, Woody Harrelson, Toby Kebbell, Amiah Miller, Steve Zahn www.planetderaffen.at; www.war-for-the-planet-of-the-apes.com ~ Vor sechs Jahren erlebte die legendäre Zukunftsgeschichte um den „Planet der Affen“ im Kino einen Neuanfang. Eine erste Fortsetzung folgte dann 2014. Nun geht die Auseinandersetzung darum, wer auf der Erde das Sagen hat - Mensch oder Affe - in eine weitere Runde. Erneut führte Matt Reeves („Cloverfield“) Regie, erneut verkörpert Andy Serkis („Der Herr der Ringe“) Caesar, den Anführer der Affen. Die Menschheit ist stark dezimiert in diesem Film; versprengte Häuflein aber leisten noch Widerstand. Darunter auch eine, von einem so verzweifelten wie wild entschlossenen Oberst angeführte Gruppe. Verkörpert wird dieser Soldat von Woody Harrelson („True Detective“). Und so entspannt sich ein differenziertes und doch spannendes Duell zweier starker Persönlichkeiten. (Die APA hat heute, Freitag, unter APA202 eine ausführliche Kritik versendet.)
~ Grießnockerlaffäre D 2017 99 min Regie: Ed Herzog Mit: Simon Schwarz, Francis Fulton-Smith, Sebastian Bezzel, Lisa Potthoff, Franziska Singer, Nora von Waldstätten, Branko Samarovski www.griessnockerlaffaere.de ~ Mit „Dampfnudelblues“, „Winterkartoffelknödel“ und „Schweinskopf al dente“ fanden bereits drei Filme nach Rita Falks Bestsellerreihe auf die große Leinwand. Mit „Grießnockerlaffäre“ folgt nun das vierte Werk mit Dorfpolizist Franz Eberhofer und Privatdetektiv Rudi Birkenberger: Verbrecherjäger Eberhofer wird selbst zum Gejagten. Denn sein Vorgesetzter und erklärter Erzfeind Barschel wird nach einer Hochzeitsfeier tot aufgefunden. Die Tatwaffe: Eberhofers Messer. Mit Kumpel und Detektiv Birkenberger macht sich Eberhofer daran, den wahren Mörder seines ungeliebten Vorgesetzten zu suchen. (Die APA hat heute, Freitag, unter APA209 eine ausführliche Kritik versendet.)
~ Die göttliche Ordnung CH 2017 96 min Regie: Petra Volpe Mit: Marie Leuenberger, Maximilian Simonischek, Rachel Braunschweig, Sibylle Brunner, Marta Zoffoli, Therese Affolter, Nicholas Ofczarek www.goettlicheordnung.ch ~ In Österreich dürfen Frauen seit 1918 wählen. In der benachbarten Schweiz indes erhielten sie erst 1971 das Wahlrecht. Regisseurin Petra Volpe nimmt uns mit in die 1970er-Jahre und erzählt uns in ihrem Spielfilm „Die göttliche Ordnung“ von Nora, einer Hausfrau und Mutter, die in einem Dorf im Schweizer Appenzell lebt. Von den gesellschaftspolitischen Umwälzungen der Zeit bleibt der idyllische Ort zunächst verschont. Nora aber interessiert sich immer mehr für das Thema Frauenstimmrecht und setzt sich auch öffentlich dafür ein. (Die APA hat heute, Freitag, unter APA203 eine ausführliche Kritik und unter APA204 bzw. APA 0205 ein Interview mit Petra Volpe versendet.)
Ab 4. August:
~ Emoji - Der Film USA 2017 90 min Regie: Anthony Leondis www.emoji-derfilm.at ~ Wer braucht schon Worte, wenn man Emojis verwenden kann? Die kleinen, bunten Bilder, die seit Jahren unsere Smartphones bevölkern, haben nun ihr eigenes Hollywoodabenteuer bekommen. Regisseur Tony Leondis setzt Smiley, Kackhaufen und Co in ein knalliges Animationsabenteuer, das leider an allen Ecken zu wünschen übrig lässt. Das „Meh“-Emoji Gene kann seine Gefühle nicht wirklich kontrollieren und begibt sich auf die Suche nach seinem Platz in dieser ziemlich engstirnigen Gesellschaft. Die Folge sind gleichermaßen vorhersehbare wie abgeschmackte Witze sowie reichlich Schmalz. Man versteht die traurigen Emojis mit Fortdauer immer besser... (Die APA hat heute, Freitag, unter APA206 eine ausführliche Kritik versendet.)
~ Final Portrait GB 2017 90 min Regie: Stanley Tucci Mit: Armie Hammer, Geoffrey Rush, Clemence Poesy, Tony Shalhoub, James Faulkner http://final-portrait.de ~ Der junge Schriftsteller James Lord ist 1964 für einen Besuch aus den USA in Paris. Als ihn der Künstler Alberto Giacometti bittet, für ihn Modell zu sitzen, sagt er geschmeichelt zu. Doch aus Stunden werden Tage und aus Tagen Wochen - denn „Final Portrait“ zeigt Giacometti als unbändiges Genie, das sich alle Freiheiten nimmt: Mal geht er mit James lieber Mittagessen im Bistro in der Nähe, mal vergnügt er sich lieber mit seiner Geliebten. Oscarpreisträger Geoffrey Rush („Shine - Der Weg ins Licht“) verkörpert diesen getriebenen und rastlosen Künstler in einer der intensivsten Rollen seiner Karriere. Regie führte Stanley Tucci („Die Tribute von Panem“). (Die APA hat heute, Freitag, unter APA207 eine ausführliche Kritik und unter APA208 ein Interview mit Geoffrey Rush versendet.)