Volleyball: Kleinmann stellt Nachfolgekandidat nächste Woche vor
Wien (APA) - Der im September kurz nach seinem 70. Geburtstag nicht mehr zur Wahl antretende ÖVV-Präsident Peter Kleinmann will Ende nächste...
Wien (APA) - Der im September kurz nach seinem 70. Geburtstag nicht mehr zur Wahl antretende ÖVV-Präsident Peter Kleinmann will Ende nächster Woche seinen Nachfolgekandidaten vorstellen. Das kündigte Kleinmann am Rande der Beach-WM in Wien an. Wer es werden soll, wollte der seit 2001 als Chef des Österreichischen Volleyball-Verbandes (ÖVV) amtierende Wiener aber noch nicht verraten.
„Ich glaube, ich kann den Verband guten Gewissens an andere Hände weitergeben und ich werde einen Nachfolger präsentieren, von dem ich das Gefühl habe, dass er das für den Volleyball nicht nur so wie ich weitermacht, sondern ich glaube auch, dass er es besser machen kann“, sagte Kleinmann ohne Spekulationen über Namen zu kommentieren. In den vergangenen Wochen waren beispielsweise die Ex-Beach-Volleyballer Nik Berger und Gernot Leitner als Kandidaten kolportiert worden.
Kleinmann meinte nur, dass der Kandidat eine anerkannte Persönlichkeit sei, die den Sport sehr gut kenne und gute Wirtschafts- und Sportpolitik-Kontakte habe. Er ist sich sicher, dass sein Vorschlag von den Landesverbandspräsidenten mehrheitlich angenommen wird, obwohl er mit einigen von ihnen in den vergangenen Monaten einen öffentlich geführten Disput unter anderem auch über seinen vorzeitigen Abschied ausgetragen hatte. „Ich gehe davon aus, dass der Vorschlag angenommen wird. Ich habe sicher die Mehrheit der Landespräsidenten, und ich glaube auch, dass ihn alle wählen werden.“
Einen Gegenkandidaten bei der Außerordentlichen Generalversammlung am 23. September schließt er aus. „Wir werden das Einvernehmen herstellen. Wenn sie wollen, dass Volleyball positiv weitergeht, werden sie ihn wählen“, betonte der Wiener, der die Entwicklung des Herren-Nationalteams und des Beach-Volleyballs in seiner Amtszeit hervorhob.
Ein Fehler sei es jedoch gewesen, vor drei Jahren anzukündigen, mit 70 nicht mehr kandidieren zu wollen. „Das haben manche als Schwäche verstanden und gemeint, sie können Präsident werden.“