Eichhörnchen attackiert New Yorker Park-Besucher
Laut der New Yorker Gesundheitsbehörde soll das Nagetier Tollwut haben. Die Einwohner Brooklyns lassen sich dennoch nicht von dem „Killer-Hörnchen“ einschüchtern.
New York – Achtung an alle, die sich in nächster Zeit im Brooklyner Prospect Park aufhalten wollen: Ein aggressives Eichhörnchen treibt dort laut der BBC derzeit sein Unwesen. Dem Bericht zufolge hat das Tier in dem Park fünf Menschen attackiert.
Vertreter der New Yorker Gesundheitsbehörde vermuten, dass das Tier mit Tollwut infiziert ist. Tollwut ist eine Virusinfektion, die auch bei Menschen fast immer tödlich verläuft. Berichte bescheinigen dem Eichhörnchen demnach „ungewöhnlich aggressives Verhalten“.
Empfehlung der Behörde an alle, die glauben, von einem Eichhörnchen gebissen worden zu sein: Sofort medizinische Hilfe holen.
Prospect-Park-Besucher lassen sich dennoch nicht von dem Killer-Eichhörnchen einschüchtern. „Ich werde hier nicht als Opfer eines Eichhörnchens sitzen“, sagte Tookes, ein Publizist aus Crown Heights, der New York Post.
Auch die 36-jährige Sara Haynes, eine weitere Einheimische, zweifelt an der Tollwut-Theorie. Eichhörnchen in Brooklyn würden von Natur aus aggressiv sein. „Die sind nur frech“, so Haynes und fügte hinzu: „Es wird uns nicht stoppen.“ (moe)