Innsbruck

Freundin des Messeropfers in U-Haft

Symbolfoto
© Thomas Böhm / TT

Die Ermittler konnten mittlerweile mit dem 24-jährigen Opfer sprechen.

Innsbruck — Nach dem Messerstich in der Nacht auf Donnerstag in einer Innsbrucker Wohnung gab es gestern gute Nachrichten aus der Innsbrucker Klinik. Nach Angaben von Walter Pupp, Chef des Landeskriminalamts für Tirol, konnten die Ermittler mittlerweile mit dem 24-jährigen Opfer sprechen. Der junge Mann dürfte sich auf dem Weg der Besserung befinden. Er liege aber noch immer auf der Intensivstation.

Neue Entwicklungen gebe es auch hinsichtlich der 22-jährigen Freundin des Mannes. Sie wird bekanntlich verdächtigt, mit dem Küchenmesser zugestochen zu haben. Über die Frau wurde gestern die Untersuchungshaft verhängt. „Sie bestreitet die Tat aber nach wie vor", erklärte Pupp. Es spreche allerdings alles dafür, „dass sie die Tat begangen hat". Keine weiteren Erkenntnisse gab es unterdessen zu den beiden anderen Personen, die sich zum Tatzeitpunkt in der Innsbrucker Wohnung aufgehalten hatten. Klar scheint: Rund um die Tat dürfte einiges an Alkohol im Spiel gewesen sein. Wie berichtet, war es in der Nacht auf Donnerstag zu der Messerattacke gekommen.

Der 24-Jährige wurde von der Funkstreife mit einer Stichverletzung vorgefunden. Die drei anderen Personen in der Wohnung beschuldigten sich gegenseitig, mit dem Messer, das in der Küche aufgefunden wurde, zugestochen zu haben. Nachdem die Polizei die Spuren gesichert hatte, erhärtete sich der Verdacht gegen die 22-Jährige, die gleichzeitig die Wohnungsbesitzerin ist. Die genaue Ursache der Tat ist vorerst weiterhin unklar. Nachbarn hatten aber einen heftigen Streit bei der Polizei gemeldet. (mw)

Für Sie im Bezirk Innsbruck unterwegs:

Renate Perktold

Renate Perktold

+4350403 3302

Verena Langegger

Verena Langegger

+4350403 2162

Michael Domanig

Michael Domanig

+4350403 2561