Vier westliche Staaten verurteilen jüngsten iranischen Raketentest
Teheran (APA/dpa) - Die USA, Deutschland, Frankreich und Großbritannien haben den jüngsten Raketentest des Iran verurteilt. Dieser sei unver...
Teheran (APA/dpa) - Die USA, Deutschland, Frankreich und Großbritannien haben den jüngsten Raketentest des Iran verurteilt. Dieser sei unvereinbar mit der UNO-Resolution 2231, die den Iran auffordert, keine ballistischen Raketen zu starten, die auch nuklear bestückt werden könnten. Die am Donnerstag getestete Rakete erfülle diese Anforderungen, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung am Samstag.
Der Iran hatte die Rakete „Simorgh“ („Phönix“) mit einem Satelliten ins All geschossen - nach Angaben Teherans zu einem rein wissenschaftlichen Zweck. Weitere Satelliten-Tests sollten folgen.
Das Programm des Iran sei nicht nur unvereinbar mit der UNO-Resolution, sondern destabilisiere auch die Region, heißt es in der Erklärung. Die Regierung in Teheran müsse mit den Raketenstarts und ähnlichen Aktionen aufhören.
Die USA hat gegen den Iran bereits diverse Sanktionen wegen der Tests verhängt. Washington sieht darin einen Verstoß gegen UN-Resolutionen sowie gegen Verpflichtungen aus dem Atomabkommen von 2015. Der Iran hat die Vorwürfe stets zurückgewiesen.