Tirol

Zwei Tote bei Alpinunfällen in Scharnitz und im Außerfern

Nach dem Erkundungsflug mit dem Hubschrauber sei recht schnell klar gewesen, dass es keine weiteren betroffenen Personen gäbe.

Bei einem Felssturz am Mittenwalder Höhenweg bei Scharnitz wurde ein Wanderer tödlich verletzt. Im Außerfern stürzte eine 35-Jährige in den Tod. In Osttirol stürzte eine 61-Jährige acht bis zehn Meter über felsiges Gelände ab.

Scharnitz – Ein großer Felssturz wurde am Samstag um die Mittagszeit einem deutschen Wanderer zum Verhängnis. Der 35-jährige Arzt aus München war gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin auf dem Mittenwalder Höhenweg im bayerisch-tirolerischen Grenzgebiet unterwegs. Im Bereich der Sulzlekammspitze (2323 m) lösten sich über dem Paar plötzlich mehrere Steine. Während sich die Frau in Sicherheit bringen konnte, wurde der Mann getroffen. Er stürzte in eine Rinne ab und erlitt dabei tödliche Verletzungen.

Tödlicher Alpinunfall am Sabachjoch

Auch im Außerfern ereignete sich am Samstag ein tödlicher Alpinunfall. Eine 35-jährige Deutsche stieg in den Tannheimer Bergen mit einer Bekannten von Musau in Richtung Schneid (2009 m) auf. Im Bereich des Gipfelanstieges rutschte die Frau aus und stürzte rund 100 Meter über die steile Nordseite ab. Der verständigte Notarzt konnte nur noch den Tod der Frau feststellen. Die Leiche wurde vom Hubschrauber des Innenministeriums geborgen und ins Tal gebracht.

Niederländerin stürzte acht bis zehn Meter ab

In den Karnischen Alpen in Osttirol wurde eine 61-jährige Frau aus den Niederlanden bei einem Alpinunfall verletzt. Die Frau war mit ihrem Ehemann von der Obstanser-See-Hütte auf den Rosskopf unterwegs. Beim Abstieg, etwa 100 Meter unterhalb des Grates, stolperte sie und stürzte etwa acht bis zehn Meter über felsiges Gelände ab. Die Verletzte wurde vom Team des Notarzthubschraubers Christophorus 7 erstversorgt und mittels Tau geborgen. Anschließend wurde die 61-Jährige ins Bezirkskrankenhaus Lienz geflogen, wo sie stationär aufgenommen wurde. (TT.com)