Einhelliger Jubel für „Das Rheingold“ bei Bayreuther Festspielen

Bayreuth (APA/dpa) - Mit einer kraftvollen Darbietung des „Rheingold“ hat bei den Bayreuther Festspielen am Samstag der vierteilige „Ring de...

Bayreuth (APA/dpa) - Mit einer kraftvollen Darbietung des „Rheingold“ hat bei den Bayreuther Festspielen am Samstag der vierteilige „Ring des Nibelungen“ begonnen. Die schrill-frivole Inszenierung des deutschen Regie-Rabauken Frank Castorf ist in ihrer fünften und letzten Saison auf dem Grünen Hügel zu sehen - das Publikum weiß, worauf es sich eingelassen hat.

Am Pult stand wie schon im vergangenen Jahr Wagner-Experte und Dirigenten-Altmeister Marek Janowski. Ihm gelang es erneut, angesichts der wilden, bildlastigen Inszenierung Castorfs die Musik nicht zur Nebensache werden zu lassen.

In den Hauptrollen waren gewohnt souverän Iain Paterson (Wotan), Albert Dohmen (Alberich), Andreas Conrad (Mime) und Roberto Sacca (Loge) zu hören. Herausragend: die gefühlvolle Darbietung von Nadine Weissmann (Erda). Die Bayreuther Festspiele dauern bis zum 28. August. Am Sonntag (30. Juli) geht Richard Wagners „Ring“-Mammutwerk mit der „Walküre“ weiter.