10-Jahresrenditen: Kopf-an-Kopf-Rennen Deutschland-Finnland

Brüssel (APA) - Bei den 10-Jahresrenditen lieferten sich am Dienstag Deutschland und Finnland ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den niedrigsten Sat...

Brüssel (APA) - Bei den 10-Jahresrenditen lieferten sich am Dienstag Deutschland und Finnland ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den niedrigsten Satz. Beide Staaten notierten am Sekundärmarkt am Vormittag gleichauf mit 0,457 Prozent. Zuletzt hatte Finnland einige Wochen lang Deutschland knapp unterbieten können, zuvor war jahrelang Deutschland Marktführer mit dem günstigsten Wert.

Dagegen kann sich das schuldengeplagte Griechenland trotz der jüngsten Hilfszahlungen der EU und des IWF kaum erholen und tritt mit 5,463 Prozent auf der Stelle. Österreich konnte mit 0,643 Prozent den viertniedrigsten und damit für die Refinanzierung günstigen Wert verteidigen. Insgesamt gab es im Vergleich zu Mitte Juli in fast allen Euro-Ländern sinkende Renditen der Staatsanleihen, lediglich Griechenland musste eine Verteuerung hinnehmen.

Hinter Deutschland und Finnland notieren die Niederlande (0,577 Prozent), Österreich (0,643 Prozent), Frankreich (0,742 Prozent), Irland (0,749 Prozent), Belgien (0,754 Prozent), Irland (0,85 Prozent), Slowenien (1,105 Prozent), Malta (1,402 Prozent), Spanien (1,442 Prozent), Italien (1,979 Prozent), Portugal (2,828 Prozent) und Griechenland (5,463 Prozent).

Keine Daten lagen aus Estland, Lettland, Zypern, Luxemburg und Slowakei vor.

Das Nicht-Euroland, aber noch der EU zugehörige Großbritannien notierte bei 1,14 Prozent.

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