Land unter in Spielberg bevor die MotoGP aufheult

Aufräumen vor dem Auftakt der Motorrad-WM in Spielberg: Die Unwetter in der Steiermark sorgen für Hektik und Hochbetrieb.

Ein Bild vom Wochenende: Unwetter in Spielberg.
© Facebook/FF Spielberg

Innsbruck –Eines vorweg: Das grüne Licht für den Motorrad-Grand-Prix am Wochenende in Spielberg leuchtet. „Wir haben die besorgniserregenden Geschehnisse beobachtet. Diese Ausnahmesituation wird laut aktuellem Stand zu keinen Beeinträchtigungen der bevorstehenden Veranstaltung führen“, wird der Veranstalter „Projekt Spielberg“ in der gestrigen Ausgabe der Kleinen Zeitung zitiert.

Viel war nicht zu hören vom Ring an diesem Dienstag. Die offizielle Nachricht des Vortages – „Wir gehen davon aus, dass alles wie geplant über die Bühne geht“ – hat auch in den Tagen nach der Wetterkatastrophe Gültigkeit. Klar ist: Der Tross der MotoGP kam schon aus Brünn an, es wurde fleißig an den Motorhomes geschraubt, ein Lkw nach dem anderen traf ein. Die Vorbereitungen am Ring laufen auf Hochtouren, auch wenn das Zittern vor erneuten Unwettern auch hier groß ist. Am Donnerstag und am Freitag kann es wieder schlimm werden im Murtal. Klar ist aber auch: Wenngleich die Lage mit neuerlichen Regenfällen außerhalb des Ringgeländes – auf Camping- und Parkplätzen – prekär werden könnte: Das Rennen ist wohl kaum in Gefahr. Die Strecke selbst ist bestens drainagiert, der Wetterbericht für das Wochenende bereits wieder besser. Aus rein sportlicher Sicht ist nur das Freitagstraining in Gefahr. Logisch: Aufgrund der TV-Verträge darf man davon ausgehen, dass auf jeden Fall gefahren wird – im Extremfall auch als so genanntes „Wet Race“. Noch am Montag hatte in einigen Gebieten im Bezirk Murtal, auch im Umfeld der Strecke, Katastrophenalarm geherrscht. Geröll, Schutt, Baumstämme und Schlamm bedeckten Parkplätze am Red Bull Ring, Unterführungen waren überschwemmt worden. „Wir sind seit Freitag fast durchgehend im Unwettereinsatz“, berichtet Einsatzleiter Erwin Grangl. Die Blicke gehen weiter gen Himmel. (Kleine Zeitung)

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