Sozialbetrug beschäftigt die Tiroler Polizei

Eine eigens gegründete Sondereinheit soll Sozialbetrüger aufspüren. Erste Ermittlungserfolge liegen vor.

(Symbolfoto)
© TT/Kristen

Von Thomas Hörmann

Innsbruck –Sozialbetrug: So lautet der Kriminalitätsbereich, dem jetzt die Tiroler Polizei ein verstärktes Augenmerk widmet. Wie Landespolizeidirektor Helmut Tomac bestätigt, wird derzeit eine eigene Sondereinheit aufgebaut, die sich um diesen Bereich kümmern soll. Sie soll nicht nur, sie hat es bereits mit Erfolg getan. Anfang Juli meldete die „Ermittlungsgruppe Sozialbetrug“ die Ausforschung einer 68-jährigen (in Innsbruck wohnhaften) Deutschen, die den Behörden eineinhalb Jahre lang den Tod ihrer Lebensgefährtin verschwiegen hatte. Zunächst lohnte sich das Schweigen – die Frau kassierte unberechtigterweise über 30.000 Euro an Sozialbeihilfen. Jetzt muss sie das Geld allerdings zurückzahlen. Außerdem droht ihr ein Strafverfahren.

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