Land will nicht makeln

Wohnbaulandesrat Johannes Tratter (ÖVP) hält nicht viel vom gemeinnützigen Makeln. Tirol wird demnach auf diesen Zug nicht aufspringen. Salz...

Leerstände werden nicht zentral erhoben.
© Ladinser

Wohnbaulandesrat Johannes Tratter (ÖVP) hält nicht viel vom gemeinnützigen Makeln. Tirol wird demnach auf diesen Zug nicht aufspringen. Salzburg und Vorarlberg versuchen, leerstehende Wohnungen auf den Markt zu bringen. Eigentümern wird das Vermieten erleichtert. Mietzinsrückstände, Abnützungen und Reparaturen übernimmt in Vorarlberg ein gemeinnütziger Wohnbauträger. Der bekommt einen Teil der Mieteinnahmen, der Vermieter erhält 80 Prozent. Die Klubobfrau der Liste Fritz, Andrea Haselwanter-Schneider, meinte, das sei eine nachahmenswerte Idee für Tirol. Tratter ließ das von seiner Abteilung prüfen. Diese recherchierte in Salzburg und Vorarlberg. Ergebnis: Der Aufwand in Relation zum Projekterfolg beider Bundesländer werde als sehr hoch eingestuft. Von der Entwicklung und der Umsetzung eines ähnlichen Modells rät der Leiter der Abteilung Wohnbauförderung, Otto Flatscher, ab. Wie viele Wohnungen in Tirol tatsächlich leerstehen, ist nicht erhoben worden.

Drei Urlaubstage pro Jahr für Helfer im Katastrophen- und Rettungseinsatz fordert SPÖ-Chefin Elisabeth Blanik. „Die Kosten dafür sollen den UnternehmerInnen aus dem Katastrophenfonds zurückerstattet werden.“ Es gehe darum, freiwilliges Engagement anzuerkennen. (aheu)


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