Frankfurter Rentenmarkt tendiert höher

Frankfurt am Main (APA/dpa-AFX) - An den Finanzmärkten hält sich Suche nach Sicherheit angesichts der Krise zwischen den USA und Nordkorea a...

Frankfurt am Main (APA/dpa-AFX) - An den Finanzmärkten hält sich Suche nach Sicherheit angesichts der Krise zwischen den USA und Nordkorea an. Deutsche Staatsanleihen waren auch am Donnerstag gefragt. Der richtungweisende Euro-Bund-Future stieg bis zum Mittag um 0,11 Prozent auf 163,91 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe fiel im Gegenzug auf 0,42 Prozent. Die Entwicklung an anderen nationalen Rentenmärkten in Europa war uneinheitlich.

Spiegelbildlich zu den Anleihemärkten gaben die Aktienmärkte am Donnerstag weiter nach. Die Unsicherheit wegen der politischen Spannungen zwischen den USA und Nordkorea zerstöre jegliche Risikolust der Anleger, kommentierte Marktanalyst Jochen Stanzl von CMC Markets. Die sonstigen Impulse hielten sich in Grenzen. Zahlen zur Industrieproduktion aus Frankreich und Großbritannien wurden an den Märkten allenfalls zur Kenntnis genommen.

Im weiteren Handelsverlauf dürften Anleger zum einen neue Konjunkturdaten aus den USA in den Blick nehmen. Es werden die wöchentlichen Daten vom Arbeitsmarkt und Zahlen zur Inflation auf Produzentenebene veröffentlicht. Aus den Reihen der US-Notenbank Fed wird sich der Präsident der regionalen Notenbank von New York, William Dudley, öffentlich äußern.


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