Weltmeister Lakata nimmt auch den EM-Titel ins Visier

Der Osttiroler Alban Lakata tauscht am Sonntag bei der EM das Nationalteamtrikot gegen das Regenbogentrikot des Weltmeisters.

Als Weltmeister im EM-Einsatz: Alban Lakata.
© Küstenbrück

Von Roman Stelzl

Svit –Die Statistik des Tiroler Mountainbikers Alban Lakata listet seit 2014 bei vier Weltmeisterschaften je zweimal Gold und Silber auf – kaum zu glauben, dass es im gleichen Zeitraum bei Europameisterschaften nur einmal zu Bronze reichte. Gibt es dafür einen Grund? „Bisher lag der Fokus immer mehr auf der WM und weniger auf der EM“, erklärt der 38-jährige Lienzer.

Das soll heuer anders sein. Am Sonntag bekommt der amtierende WM-Champio­n im slowakischen Svit die Chance, seine EM-Bilanz aufzufetten. Am besten mit Gold. „Deswegen bin ich hier. Ich habe mich die letzten Wochen vermehrt darauf vorbereitet. Geschenkt wird einem aber nichts“, erklärte Lakata. „Die Strecke ist sehr schwierig, das sollte mir liegen.“

Ausgestanden ist die Brustkorbprellung, die den dreifachen Weltmeister vor wenigen Wochen bei der Tour Transalp noch geschwächt hatte. Bedingt auch durch längere Pausen und weniger Rennen. Immer mit dem Ziel, auf der 134 Kilometer langen Marathon-Strecke auftrumpfen zu können. Die Titel des Welt- und Europameisters zugleich zu tragen, ist ein großes Vorhaben für den routinierten Osttiroler. Lakata: „Meines Wissens hat es das noch nie gegeben.“

Über die EM hinaus fiebert der Familienvater aber längst seiner Premiere in einem Straßenrad-Profi-Rennen entgegen. Lakata, der schon länger mit dem Vorhaben liebäugelte, wird bei der Erstauflage des Ötztaler Pro-Rennens (25. August) starten. „Seit ich weiß, dass es so weit ist, fiebere ich dem Start entgegen. Ich will mich vor allem gut präsentieren“, schloss Lakata. Jetzt sei aber erst einmal die EM angesagt. Und, wenn möglich, der nächste Meilenstein.

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