Toter Rekrut in NÖ - Vorerkrankung wesentlicher Teil der Untersuchung

Horn/Krems/Wien (APA) - Nach dem Bekanntwerden der Ergebnisse der Blutuntersuchung des verstorbenen Rekruten betonte Oberst Michael Bauer, S...

Horn/Krems/Wien (APA) - Nach dem Bekanntwerden der Ergebnisse der Blutuntersuchung des verstorbenen Rekruten betonte Oberst Michael Bauer, Sprecher des Verteidigungsministeriums, dies „ändert nichts am tragischen Tod eines Kameraden“. Dass eine Vorerkrankung bestanden habe, sei ein „wesentlicher Bestandteil der Untersuchungen“. Die Erhebungen zum Tod des Soldaten laufen „auf Hochtouren“, sagte Bauer am Freitagnachmittag.

Es sei für die Kommandanten der Garde nicht nachvollziehbar gewesen, dass ein junger, sportlicher Mann bei einem Marsch nach rund drei Kilometern zusammenbricht und „trotz aller medizinischer Fürsorge stirbt“. Da der behandelnde Arzt im Krankenhaus Horn den Verdacht einer bakteriellen Infektion des 19-Jährigen geäußert hatte, wurden laut Bauer sofort alle Soldaten in Horn mit Breitband-Antibiotikum behandelt. Die Mediziner des Heeres sowie des Krankenhauses Horn prüfen nun laut Bauer, ob die erfolgte Prophylaxe für die Soldaten ausreicht oder ob weitere Maßnahmen erforderlich sind. Das Heer hat zur Untersuchung des Todes des Rekruten sowohl eine Untersuchungs- als auch eine Sonderkommission eingesetzt.

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