Fidget Spinner: So klein und doch ein Star

Zwei Hände, ein spitzes Werkzeug und jede Menge Teile, die gleich zusammengesetzt werden. Das wäre ein nettes „Was-wird-daraus“-Rätselbild. ...

© APA/AFP/TORU YAMANAKA

Zwei Hände, ein spitzes Werkzeug und jede Menge Teile, die gleich zusammengesetzt werden. Das wäre ein nettes „Was-wird-daraus“-Rätselbild. Machen wir es kurz: Hier entsteht ein Fidget Spinner – dieses rotierende und hypnotische Spielzeug für nervöse Zeitgenossen, das in diesem Jahr der Hit an den Schulen war. Fast spannender ist aber, dass dieses Bild auch zeigt, wie sehr der Mensch optisch auf Größe und Schönheit fokussiert ist. Natürlich schaut man zuerst auf den goldenen Ring. Der ist nebensächlich. Als der wahre Star entpuppt sich der viel kleinere, silberne Ring (links in der Mitte), ein Kugellager. Und dieses kleine Teil wird den fertig zusammengebauten Fidget Spinner, nachdem er einmal angeschupft wurde, über zwölf Minuten rotieren lassen – so lange wie bei keinem anderen weltweit, behauptet der Hersteller, die Firma NSK Micro Precesion aus Japan. Um zu vermeiden, dass kein Staubkorn das Kugellager stört, muss sich der Techniker sogar diese netten Finger-Verhüterli überstülpen.

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