Fußball: Anwalt von Mexiko-Ikone Marquez bestritt Drogenvorwürfe

Mexiko-Stadt (APA/dpa) - Der mexikanische Fußballnationalspieler Rafael Marquez ist Drogenvorwürfen entgegengetreten. Das US-Finanzministeri...

Mexiko-Stadt (APA/dpa) - Der mexikanische Fußballnationalspieler Rafael Marquez ist Drogenvorwürfen entgegengetreten. Das US-Finanzministerium hatte ihn in der vergangenen Woche auf die schwarze Liste gesetzt, weil er als Strohmann für das Verbrechersyndikat des mexikanischen Rauschgifthändlers Raul Flores Hernandez fungiert haben soll. Sein Anwalt Jose Luis Nassar bestritt diese Annahme im mexikanischen Fernsehen.

Der Kapitän der Nationalmannschaft kenne lediglich den Sohn des Drogenbarons - und das nur flüchtig. „Marquez kennt Raul Flores nicht direkt, sie sind keine Partner, es gibt keine Verbindung“, sagte der Strafverteidiger am Montag im Fernsehsender Televisa. Offensichtlich hätten Spenden des Sohns an eine Stiftung von Marquez dazu geführt, dass der Fußballspieler auf die schwarze Liste gesetzt wurde. Anwalt Nassar gab zu bedenken, dass die Geschäfte von Marquez von Dritten geführt werden.

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