Fußball: DFB ermittelt nach Fan-Krawallen gegen Rostock und Hertha

Frankfurt am Main/Rostock (APA/dpa) - Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat nach den Fan-Krawallen am Montagabend bei...

Frankfurt am Main/Rostock (APA/dpa) - Der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat nach den Fan-Krawallen am Montagabend beim Cup-Erstrunden-Spiel in Rostock Ermittlungen gegen den FC Hansa Rostock und Hertha BSC aufgenommen. Das teilte der DFB am Dienstag in Frankfurt am Main mit.

Bei der Partie zwischen dem Drittligisten und dem Bundesliga-Verein hatten Berliner Anhänger immer wieder Feuerwerkskörper und auch Raketen gezielt Richtung Rostocker Zuschauer gezündet. Die Hansa-Ultras setzen indes Hertha-Banner und Sitze in Brand.

Schiedsrichter Robert Hartmann musste die Partie zweimal unterbrechen, einmal für zwei Minuten, in der 76. Minute sogar für 18 Minuten. Berlin gewann ohne den verletzten ÖFB-Teamspieler Valentino Lazaro dank zweier später Tore 2:0.

„Wir halten bis zur 74. Minute ein grandioses 0:0. Dann ist es 20 bis 50 Vollidioten anscheinend wichtiger, das eigene Wohnzimmer, das Ostseestadion, abzufackeln, anstatt die Mannschaft zu unterstützen“, erklärte Hansas Vorstandschef Robert Marien nach der Niederlage.

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„Das sind Handlungen, die niemand in einem Fußballstadion haben will. Deshalb wird es ein Thema sein, das Vereine, Verbände und die Fanlager in den nächsten Wochen beschäftigen wird“, betonte Hertha-Manager Michael Preetz.


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