US-Einzelhändler haben im Juli mehr Geld in der Kassa

Washington (APA/Reuters) - Die US-Einzelhändler spüren zu Beginn des zweiten Halbjahres Rückenwind. Ihre Erlöse stiegen im Juli um 0,6 Proze...

Washington (APA/Reuters) - Die US-Einzelhändler spüren zu Beginn des zweiten Halbjahres Rückenwind. Ihre Erlöse stiegen im Juli um 0,6 Prozent zum Vormonat, wie das Handelsministerium am Dienstag mitteilte. Dies war das dickste Plus seit Dezember. Ökonomen hatten lediglich mit 0,4 Prozent gerechnet, nachdem es im Juni laut revidierten Daten ein Plus von 0,3 Prozent gegeben hatte.

Besonders Autos waren im Juli gefragt. Da Händler vielerorts Wagen auf dem Hof stehen haben, wurde der Absatz mit Rabattaktionen gefördert. Bei Tankstellen und in Bekleidungsgeschäften schrumpften die Umsätze hingegen.

Das Auf und Ab der US-Konjunktur hängt stark von den Verbrauchern ab. Denn der private Konsum macht rund zwei Drittel der gesamten Wirtschaftskraft aus.

Die überraschend starken Einzelhandelsdaten gaben dem Dollar zusätzlichen Schub. Dadurch verbilligte sich der Euro binnen Minuten von zuvor 1,1740 auf 1,1698 Dollar.

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