Sturz von Bub (8) in Ziller stellte sich als Fehlalarm heraus

Ein Vierjähriger hatte seiner Oma erzählt, sein achtjähriger Bruder sei in den Ziller gestürzt. Der Bub hielt sich allerdings bei einem Freund auf.

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Ried im Zillertal – Die Wasserrettung wurde Dienstagmittag zu einem Sucheinsatz im Zillertal alarmiert. Zwei Buben hielten sich in Ried im Zillertal vor dem Wohnhaus unweit des Zillerufers unbeaufsichtigt auf. Als der Vierjährige nach Hause kam, erzählte er laut Polizei seiner Oma, dass sein achtjähriger Bruder mit dem Fahrrad in den Ziller gestürzt sei. Er zeigte ihr die Stelle an der Zillerpromenade.

Gegen 12.50 Uhr alarmierte die Frau die Einsatzkräfte. Eine großangelegte Suche nach dem Kind wurde eingeleitet. Die Wasserrettung und sechs Polizeistreifen standen im Einsatz. Mehrere Feuerwehren besetzten alle Zillerbrücken in Fügen, Schlitters sowie Strass. Zudem wurde die Libelle zum Suchflug angefordert.

Gegen 13.20 Uhr tauchte dann das gesuchte Kind unversehrt mit seinem Fahrrad zu Hause auf. „Der Bub hatte sich während seiner ‚Abgängigkeit‘ bei einem Freund wenige Häuser weiter aufgehalten“, teilte die Polizei mit. Der Sucheinsatz wurde beendet. (TT.com)


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